Wie vermeidet man Schimmel im Bad?

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Badezimmer sind von Natur aus feuchte Räume, das liegt schon allein an ihrem Zweck – Hier wird geduscht, gebadet und gewaschen, alles mit meist warmem Wasser. So kann Wasserdampf in die Luft gelangen und setzt sich als Kondenswasser an kalten Oberflächen wieder ab. Zudem ist die Luftfeuchtigkeit von Badezimmern oft sehr hoch, vor allem natürlich direkt nach dem Duschen. Wenn man diese Feuchtigkeit nicht effektiv bekämpft und aus dem Badezimmer heraus bekommt, ist meist Schimmel die Folge. Schimmel findet sich leider in den meisten Badezimmern, mal mehr mal weniger. Fugen, Dichtungen und schwer erreichbare Flächen sind oft von Schimmel befallen. Schlimmer wird es, wenn sich Schimmel an den Wänden oder unter Fußleisten bildet.

Wenn man die Bildung von Schimmel im Badezimmer verhindern möchte, muss man einige Vorkehrungen treffen:

1. Richtig Lüften

Statt die Fenster im Badezimmer anzukippen sollten Sie direkt nach dem Baden oder Duschen ordentlich stoßlüften, die Fenster also 5 Minuten lang weit öffnen. Optimal wäre es, wenn Sie mehrere Fenster im Badezimmer haben, so können Sie für Durchzug sorgen. Wenn Sie nur ein einzelnes Fenster haben, öffnen Sie ein Fenster in einem nahe liegenden Raum sowie die Zwischentüren, damit es einen Durchzug gibt. Durch richtiges Lüften erreicht man einen schnellen Luftaustausch, das heißt: Die feuchte Luft gelangt nach draußen und wird durch frischen Außenluft ersetzt.

2. Die richtige Raumtemperatur

Im Badezimmer sollten immer 24-25 Grad Raumtemperatur herrschen. Das sorgt dafür, dass beim Duschen oder Baden weniger Feuchtigkeit in die Luft gerät – das liegt an dem geringeren Temperaturunterschied zwischen Luft und Wasser, was dazu führt, das weniger Wasserdampf entsteht. Im Sommer ist diese Raumtemperatur meist ohne Heizen zu erreichen, im Winter sollte man die höheren Heizkosten nicht scheuen. Durch das oben beschriebene Stoßlüften geht weniger Wärme verloren, dadurch kühlen die Wände weniger ab und man braucht so weniger Heizenergie um die optimale Raumtemperatur wieder zu erreichen.

Weitere Tipps gegen Schimmelbildung im Badezimmer

  • Wenn beim Baden oder Duschen Flächen, wie zum Beispiel die geflieste Wand, nass werden, sollten Sie diese Flächen sofort abtrocknen. Nutzen Sie dazu einen Abzieher mit Gummilippe
  • Für Schimmel empfindliche Stellen, wie beispielsweise Gummidichtungen, sollten Sie regelmäßig mit einem Schimmel-Stop imprägnieren. Unser Tipp für diesen Zweck ist die Schimmel-Imprägnierung von Wepos
  • Spülen Sie nach dem Duschen alle Wände, Dichtungen, Duschvorhänge etc. ordentlich ab, damit keine Hautschuppen oder Haare daran haften bleiben. Diese Verschmutzungen fördern die Schimmelbildung
  • Besorgen Sie sich ein Hygrometer, damit Sie die Luftfeuchtigkeit im Badezimmer stets im Blick haben. So können Sie bei zu hoher gezielt lüften.
Wenn Sie keine Fenster im Badezimmer haben sollten Sie meist über einen elektrischen Lüfter verfügen, der die feuchte Luft nach draußen abtransportiert. Diesen müssen Sie nach dem Duschen oder Baden lange genug anmachen, damit die Luftfeuchtigkeit sinkt. Nutzen Sie am besten ein Hygrometer um die Luftfeuchtigkeit zu überprüfen.
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